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Hürden und Barrieren

Der Anteil der Behinderten in Deutschland liegt alleine bei den unter 64-jährigen bei 17,3% (Stand 31.12.1999). Der Anteil wächst stetig entsprechend der Alterspyramide, was bedeutet, dass es immer mehr alte und immer weniger junge Menschen gibt. Alleine 80% der Behinderten nutzen das Internet, davon beklagen sich 55% über Barrieren, die sie von einer vernünftigen Nutzung des Internet abhalten. Ende 2001 lag der Anteil der Schwerbehinderten in Deutschland bei 8,1%, also rund 6,7 Millionen Menschen. Davon ist mehr als die Hälfte 65 und älter.


Alle diese Menschen werden durch folgende Barrieren davon abgehalten, Inhalte und Dienstleistungen über das Internet in Anspruch zu nehmen:

  • fehlende Alternativtexte bei zum Beispiel Grafik- und Formular-Elementen.
  • eine Steuerung des Angebotes nur über die Maus.
  • Nutzung schlechter Kontraste und Farbkombinationen.
  • zu viele Grafiken und grafische Navigationen.
  • zu lange, komplizierte oder mehrsprachige Texte.
  • Nutzung von zu vielen Multimedia-Elementen, zum Beispiel Videos und Flash-Filme.
  • fehlende Anpassung an gängige Hilfsmittel: Bildschirmleser, Bildschirmlupen und so weiter.
  • falscher und übermäßiger Einbau dynamischer Elemente, zum Beispiel JavaScript und Java.
  • eine unübersichtliche und komplizierte Navigation.

Allein durch die Beseitigung der oben genannten Barrieren wird zusätzlich für bis zu 20% der Bevölkerung der sinnvolle Zugang zum Internet erleichtert oder überhaupt erst möglich gemacht.

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© 2010 | anatom5, Agentur für Barrierefreies Webdesign