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Ausbildung für die Zukunft

Die Fachhochschule Frankfurt am Main bietet einen Masterstudiengang "Barrierefreie Systeme" (BaSys) an. Der Studiengang ist in dieser Form einzigartig in Deutschland, erklärt Eva-Maria Ulmer: "Barrierefreie Systeme sind eine Antwort auf demographische, gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Veränderungen der Gesellschaft", so die Professorin. Drei Fachrichtungen sind daran beteiligt: Architektur, Informatik und Ingenieurwissenschaften sowie Pflege und Sozialwissenschaften.

Barrierefreiheit bedeutet die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit eines Lebensbereiches für Menschen mit und ohne Behinderung: An einem Gebäude Rampen statt Stufen schaffen, um Rollstuhlfahrern den Zugang zu gewähren; Automaten, Ampeln oder Fahrstühle mit akustischen Signalen für Blinde einrichten oder optische Anzeigen für gehörlose Menschen anbringen. Die Studierenden entwickeln für diese und ähnliche Probleme interdisziplinäre Lösungsstrategien anhand konkreter Fallstudien.

Das Studium beinhaltet - je nach gewähltem Schwerpunkt - barrierefreies Planen und Bauen, Intelligente Systeme zur Lebenshilfe sowie Case Management mit dem Ziel, die Selbständigkeit trotz Handicap aufrecht zu erhalten. Damit sind auch die möglichen Berufsfelder für die künftigen Master of Science Barrierefreie Systeme beschrieben.

Aufnahmebedingung ist ein erster berufsqualifizierender Abschluss (Bachelor oder Diplom). Der Studiengang dauert vier Semester und ist ein weiterbildender Studiengang. Als Kosten fallen nur die üblichen Einschreibegebühren an. Bewerbungsschluss für das Sommersemester 2006 ist der 15. Februar 2006.

Weitere Informationen: Fachhochschule Frankfurt am Main, Hannelore Reichardt, Master-Studiengangskoordination "BaSys", Telefon: 069/1533-2245 oder 3008, Fax: 069/1533-3011, Internet: http://www.fh-basys.de.

Mehr über Barrierefreiheit und Ausbildung

Das Thema Barrierefreiheit hat sich in den letzten drei Jahren gerade vor dem Hintergrund der demographischen Veränderung unserer Gesellschaft rasant entwickelt. So vermeldete kürzlich die Deutschen Direktmarketing Akademie (DDA) Berlin eine "einzigartige Weiterbildung im deutschsprachigen Raum". Marketing- und Kommunikationsfachleute haben an der DDA-Berlin die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Studienlehrganges mit dem wichtigsten Zukunftsmarkt unserer Zeit detailliert zu beschäftigen: "50plus-Kommunikationsmanagement (FH)" nennt sich der einjährige Zertifikatskurs an der Deutschen Direktmarketing Akademie in Berlin.

Das in Kooperation mit der Fachhochschule Brandenburg durchgeführte Weiterbildungsstudium ist eine Kombination aus Wochenend-, Abend- und Fernstudium. Das Studium soll Wissen über die wesentlichen Aspekte unserer älter werdenden Gesellschaft, des Alterns sowie die Zielgruppe 50plus als Konsumenten, Berufstätige und aktive Gestalter unserer Gesellschaft vermitteln.

Ein Fachbeirat, dem unter anderem Bernd M. Michael der Grey Global Group sowie Werner Neunzig, Managing Director und Geschäftsführer von Reader`s Digest Deutschland, Schweiz, Österreich angehören, begleitet den Studienkurs.

Die Teilnehmer sollen die Besonderheiten des sogenannten "50plus-Marktes" kennen und verstehen lernen. Mit dem FH-Zertifikat erlangen sie eine zusätzliche Qualifizierung für ein zukunftskräftiges Marktsegment. Weitere Informationen unter: www.dda-berlin.de oder per e-Mail: info@dda-berlin.de.

Weitere Artikel zum Thema

Mehr zum Thema Ausbildung finden Sie in Artikeln wie "Accessibility im Studiengang Digitale Medien", "Barrierefreies Webdesign nicht, Demographie schon?!", oder auch "Barrierefreies Webdesign in der Ausbildung"

14.12.05 | 11:34 Uhr | Joerg | nach oben



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