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Die Top-Veranstaltung zum Thema Barrierefreies Internet für Einsteiger und Experten am 07.10.2010 in Düsseldorf. Zahlreiche Praxisbeispiele, Workshops und eine Networking-Veranstaltung warten auf Sie. Am besten gleich anmelden.
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Vor einiger Zeit sind wir beim "Schnüffeln" im Internet auf einen schon etwas älteren Beitrag zum Thema Barrierefreies Webdesign, CSS und Webstandards gestoßen. Sehr anschaulich nähert sich die Veröffentlichung dem komplexen Inhalt und schafft es in knappen Worten einen kurzen Abriss der Entstehungsgeschichte des Internets zu liefern, und Schritt für Schritt den Weg zu weniger Barrieren im Internet zu erklären. Am Ende bekommen auch Nichteingeweihte eine Vorstellung davon, woher die Probleme und Barrieren im Internet rühren und worauf man achten muss. Der Beitrag lebt von der untechnischen Sprache und der Vereinfachung (auch wenn es am Ende nie ohne ein bisschen Technik geht). Alle Profis in Sachen Barrierefreies Webdesign können die Leseempfehlung ignorieren. Für Einsteiger dagegen ist der Beitrag immer noch lesenswert.
Wer lieber zuhört, statt selber zu lesen, und im Oktober in der Nähe von Wien weilt, kann auch an einer kostenlosen Veranstaltung unter dem Thema "Wozu barrierefreies Internet?" teilnehmen.
Ich hatte schon immer meine Probleme mit diesem Vortrag. Er stammt aus einer Zeit der Aufbruchstimmung, als man ganz grundlegend für die sinnvolle Nutzung von HTML und CSS warb - was man so »sauberes, semantisches Markup« und »Trennung von Struktur und Präsentation« nennt. In dieser Hinsicht ist das Dokument nach wie vor klasse, schließlich gibt es immer noch viele zu überzeugen und Einsteiger zu informieren.
Problematisch ist und war aber die Zuspitzung auf Tabellenlayout, als wäre das das zentrale Grundübel. Sie waren ein Symptom einer veralteten Arbeitsweise (unter vielen). Vom Accessibility-Standpunkt aus gesehen hat dieser Vortrag viele Schwächen und verbreitet Vorurteile. Da stehen so hanebüchene Sätze wie dieser drin:
»Besucher, die Vorlesebrowser benutzen ... müssen sich nicht durch endlos viele Tabellenzellen kämpfen, um an den tatsächlichen Inhalt der Seiten zu gelangen.«
Auch vor vielen Jahren waren Tabellenlayout schon kein prinzipielles Problem mehr für Screenreader. Im Übrigen gilt für ein CSS-Layout ohne Skip-Links bzw. mit unpassender Inhaltsreihenfolge dasselbe. Heutzutage verzichten viele auf Tabellenlayout - heraus kommt aber nicht automatisch vernünftiger, zugänglicher Code.
Stimmt. Und stimmt gleichzeitig auch wieder nicht. Das Leben (und auch die Barrierefreiheit) sind eben nicht in schwarz und weiß zu teilen. Und dennoch: Es gibt noch reichlich Seiten, die für Screenreader komplett aus dem Kontext gerissen vorgelesen werden und dann auch in Suchmaschinen und ähnlichem schlecht aussehen.
Vielleicht muss man mit Himmel (tabellenlos) und Hölle (Layout-Tabellen) unterscheiden, um klare Grenzen zu ziehen. Man bräuchte vielleicht noch ein Accessibility-Fegefeuer, aber halt: Wir haben ja jetzt ein Zertifikat, mit dem man sich einen Ablass erkaufen kann.
Auf was muss bei barrierefreien Webseiten geachtet werden? In Kurzform,für Anfänger. Wer kann mir das melden? Dann erspar ich mir eure Vorträge etc.
In Kurzform für Anfänger bietet sich eine Checkliste an: http://www.barrierekompass....
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