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Schneller werben durch Suchmaschinenoptimierung. Von Anwendern erklärt.
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Sie möchten wissen, ob Ihre Internet-Präsenz barrierefrei
ist? Dann nutzen Sie unseren kostenlosen
Barriere-Check.
Barrierefreies Internet ist für alle Menschen gedacht. Auf diese einfache Formel lässt sich Barrierefreiheit im Internet reduzieren. Das Internet bietet eine enorme Vielfalt an Informationen und ist gleichsam Wissensspeicher und Fundgrube in einem. Vorausgesetzt, dass alle Informationen für jedermann zugänglich sind, also barrierefrei. Doch was genau bedeutet das, wenn Internetseiten für alle zugänglich sind? Sind sie das nicht ohnehin?
Die Antwort ist "Nein". Verschachtelte Tabellen, fehlerhafter Quellcode und Frames sind nur die Spitze des Eisbergs, warum Internetseiten nicht für alle zugänglich sind. Wer ist von diesem Missstand betroffen?
Barrierefreie Internetseiten haben mächtige Verbündete: Suchmaschinen. Jede Suchmaschine ist blind. Und damit meinen wir, dass Suchmaschinen kein Layout sehen, sondern nur den reinen Code der Seite und die darin enthaltenen Informationen.
Je weniger verschachtelt und komplex die Seite ist, desto einfacher gelangen nicht nur Menschen an die Informationen, sondern eben auch Suchmaschinen. Und ganz nebenbei bedeutet ein schlankerer HTML-Code auch kürzere Ladezeiten und weniger Traffic-Kosten. Vor allem besucherintensive Portale haben hier ein enormes Sparpotenzial. Barrierefreies Internet bietet integrierte Suchmaschinen-Optimierung samt Kosteneinsparung für Ihre Website.
Die interessanteste Nutzergruppe ist die Generation 50plus, auch Silversurfer genannt. Diese Zielgruppe ist aufgrund der Alterspyramide bereits heute eine stark repräsentierte Nutzergruppe in der Bevölkerung. Etwa 38% aller Deutschen gehören somit einer Altersschicht zwischen 50 und 79 Jahren an.
Im Alter lassen Reaktionsfähigkeit, Sehvermögen und andere Fähigkeiten oftmals nach. Das führt dazu, dass ältere Internetnutzer häufig mit geringen Bildschirmauflösungen und veränderten Kontrasteinstellungen ins Internet gehen. Viele Internetseiten lassen diese Einstellungen nicht zu und schließen somit eine der Kaufkraft stärksten Gruppen von der Benutzung der Internetseite aus.
Barrierefreies Internet integriert die Best-Ager wieder in die Zielgruppe und gibt ihnen die Möglichkeit, individuell angepasste Seiten anzeigen zu lassen, ohne Wenn und Aber.
Besonders die Interessenvertreter der Behindertenverbände kämpfen schon lange für ein barrierefreies Internet. Das hat seinen Grund, denn für behinderte Menschen, ob blind, seh-, hör-, oder körperbehindert, ist ein barrierefreies Internet oft die einzige Möglichkeit, um mit der Außenwelt in Kontakt zu treten oder Besorgungen zu tätigen.
Laut Statistisches Bundesamt sind gut die Hälfte der schwerbehinderten Menschen in Deutschland 65 Jahre und älter, und knapp ein Viertel gehört zur Altersgruppe zwischen 55 und 65 Jahren. Ende 2001 hat die Statistik alleine in Deutschland rund 6,7 Millionen schwerbehinderte Menschen gezählt. Das waren 80.000 mehr, als noch 1999. Bei konstanter Entwicklung werden schon 2010 aufgund der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft und der "Korrelation von Alter und Behinderung" über 10 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland leben.
Da Menschen mit leichter bis mittlerer Behinderung (Schwerbehinderte ist man ab einem GdB von mindestens 50) in diesen Zahlen gar nicht enthalten sind, dürfte die tatsächliche Zahl von Menschen mit Behinderung sogar noch deutlich höher sein. Auch interessant in diesem Zusammenhang: Laut European Disability Forum leben in Europa etwa 50 Millionen Behinderte Menschen. Ein gigantischer Markt, insbesondere für international agierende Unternehmen.
Eine Umfrage des BMWI hat darüber hinaus gezeigt, dass überproportional viele behinderte Menschen über einen Internetzugang verfügen und das Internet sehr intensiv und mit viel Bedacht nutzen, was sie zu sehr loyalen Kunden macht. Loyale Kunden mit einer enormen Kaufkraft, denn das Gesamtbruttovermögen der 55 - 65jährigen in Deutschland betrug 2001 laut Statistisches Bundesamt über 236 Milliarden Euro.
Das Internet ist das Tor zur Welt, das gilt insbesondere für die wachsende Zahl der in Deutschland lebenden Migranten.
Nach einer Studie von TNS-Emnid sind mehr als die Hälfte der Deutschen im Internet (siehe auch: "Integration und Internet:" Wie nutzen Migranten das Internet?). Eine vergleichbare Studie für Migranten gibt zwar es nicht, allerdings hat die LabOne GmbH Türken befragt und stellt fest: 25 Prozent der Deutschtürken haben Zugang zum Internet. Und die Mehrheit der befragten Surfer (71,2 Prozent) nutzt das Internet hauptsächlich, um ihren Informationsdurst zu stillen.
Da viele Migranten oftmals die Landessprache nur unzureichend beherrschen, bietet das deutsprachige Internet schon genug Barrieren sprachlicher Natur. Gerade deshalb profitieren Migranten von barrierefreier Informationstechnik, wenn man Ihnen nicht noch weitere Barrieren in den Weg stellt.